Unser Daviscup-Team mit 30 Prozent-Chance?

Österreichs Daviscup-Team mit Stefan Koubek, Clemens Trimmel, Julian Knowle und Jürgen Melzer waren nach dem ersten Training am Montag in Pula überrascht. "Der Platz ist exakt der gleiche wie in der Südstadt, er ist sogar etwas langsamer," meinte Koubek optimistisch.
Da das Trio Koubek, Trimmel und Melzer vergangene Woche intensiv in der Südstadt trainiert hatte (Knowle war erst Sonntagabend zum Team gestoßen), fiel die Umstellung leichter als erwartet. Für Koubek sei klar gewesen, dass ihm nicht von vornherein ein Fixplatz für das Einzel zusteht. "Aber ich habe super trainiert, mich richtig rein gearbeitet und habe sicher eine gute Chance, dass ich zum Einsatz komme", sagte der Kärntner.
Auch der zum zweiten Mal nach 1996 ins Team berufene Clemens Trimmel ist mit den Bedingungen durchaus zufrieden. "Es ist möglich Tennis zu spielen und man kann alles spielen auf dem Boden", so der Wiener. Über sein mögliches Debüt macht sich Trimmel derzeit noch keine Gedanken. "Ich muss einfach meine Leistung bringen und zerbreche mir darüber nicht den Kopf. Wenn ich gut trainiere, ergibt sich der Rest von selbst."
Das Team sieht sich gegen die Kroaten auf der Halbinsel Istrien eher als Außenseiter, aber nicht chancenlos. Koubek sieht die Kroaten zu 70% als Gewinner. "Ich würde die Chancen mit 70:30 für die Kroaten einstufen. Aber unsere Aussichten sind sicher besser als zuletzt gegen Frankreich", glaubt Koubek, der in bisher elf Einzel-Einsätzen bei einer 5:6-Bilanz hält.
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