Herzogs Abgang soll kosten - "Kicker" würdigt Didi

"Ich bin in Bremen überflüssig wie ein Kropf", meint der 32-jährige Andreas Herzog in einem TV-Interview. Weder er, so Herzog, noch Werder-Bremen sei zufrieden mit seinem Spiel. Und so bliebe ihm nur der vorzeitige Abgang. Aber wohin treibt´s die "Zehe der Nation"?
Andreas Herzog bestätigte nach dem 3:2 bei Bayern München in der Fussballzeitschrift "Kicker" seine Pläne, daß er sich von Werder Bremen vor Ablauf der Vertragsfrist verabschieden wolle. Es steht fest, dass ich den Verein am Saisonende verlassen möchte", sagt der Mittelfeldspieler. Dies muss aber nicht zwangsläufig die Rückkehr nach Österreich bedeuten: "Vielleicht gehe ich ganz woanders hin..." Jetzt brodelt die Kicker-Gerüchteküche wieder.
Werder-Manager Klaus Allofs wird es Herzog allerdings nicht leicht machen: "Wenn ein Spieler gehen will, dann muss er uns einen Verein präsentieren, der bereit ist, die von uns geforderte Ablösesumme zu bezahlen. Dann können wir uns über alles unterhalten", lautet sein Standpunkt. Mit anderen Worten: Wenn Herzog ein Jahr vor Vertragsende geht, muss das dem Verein zumindest Geld bringen. "Die Summe wäre bestimmt nicht niedrig", so Allofs. Dennoch geht er vorerst noch vom Bleiben des Wieners aus.
"Kicker" kürte Didi zum "Spieler des Spiels"
Die herausragende Leistung von Dietmar Kühbauer am Wochenende seinen Klub VfL Wolfsburg mit zwei Toren den 2:1-Sieg gegen Hansa Rostock gebracht hat, wurde auch vom "Kicker" entsprechend gewürdigt. Der ÖFB-Internationale wurde zum zweiten Mal in der laufenden Saison der DFB-Bundesliga in die "Elf des Tages" gewählt. Außerdem wurde der Burgenländer als "ständiger Aktivposten auf Wolfsburger Seite" zum "Spieler des Spiels" gekürt.
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