FORMAT: Studie zeigt klaren Trend gegen SPÖ-Chef

Mehr als zwei Jahre bleiben bis zu den nächsten Nationalratswahlen Zeit. Diese wird Alfred Gusenbauer auch brauchen, will er seine Sympathiewerte nach oben korrigieren.
Alfred Gusenbauer kann von dem erfolgreichen Abschneiden der SPÖ bei der Wiener Wahl nicht profitieren. Im Gegenteil: Der strahlende Wahlsieger Michael Häupl droht ihm auch auf Bundesebene den Rang abzulaufen. Gleich 53 Prozent der Österreicher halten den Wiener Bürgermeister und nicht den amtierenden Parteichef Gusenbauer für den besseren Gegenkandidaten zu Bundeskanzler Wolfgang Schüssel im Jahr 2003. Nur 22 Prozent wünschen sich einen Kanzlerkandidaten Gusenbauer.
Sogar die sozialdemokratische Anhängerschaft spricht sich in der FORMAT/OGM-Umfrage (500 Telefon-Interviews) deutlich mit 50 gegen 35 Prozent für Häupl aus. Vor allem von der FPÖ dürfte Gusenbauer im Gegensatz zu Häupl 2003 keine Wähler zurückgewinnen können. Denn unter den Blauen votieren in der Umfrage gleich 63 Prozent für Häupl, aber nicht einmal ein Prozent für Gusenbauer.
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