Tschech. Ministerpräsident legt Parteivorsitz nieder

Der tschechische Ministerpräsident Milos Zeman legt heute den Vorsitz der Sozialdemokraten (CSSD) zurück. Die Wahl seines Wunschnachfolgers, Arbeitsminister Vladimir Spidla (49), zum neuen Parteichef gilt als sicher.
Zeman will noch bis zur nächsten Parlamentswahl im Jahr 2002 Ministerpräsident bleiben und sich danach aus der Politik zurückziehen.
In seinem Rechenschaftsbericht bezeichnete es Zeman als wichtigstes Ziel der Sozialdemokraten, bei der nächsten Wahl wieder stärkste Partei zu werden. Die CSSD stellt derzeit ein Minderheitskabinett mit Duldung der oppositionellen Demokratischen Bürgerpartei (ODS). Als größte Leistung seiner Regierung bezeichnete Zeman die Rückkehr Tschechiens zum Wirtschaftswachstum und die erfolgreiche Bekämpfung von Kriminalität und Korruption in Wirtschaft und Verwaltung.
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