Schabl folgt Onodi nach

Das Parteipräsidium der NÖ Sozialdemokraten hat heute über die Nachfolge der bisherigen Zweiten Landtagspräsidentin Heidemaria Onodi entschieden. In diesem Amt soll LAbg. Emil Schabl folgen. Auf das freiwerdende Mandat rückt Landesgeschäftsführerin Karin Kadenbach nach.
Die Entscheidung, dass LAbg. Emil Schabl neuer Zweiter Präsident des NÖ Landtages werden soll, fiel einstimmig, erklärte die designierte LHStv. Heidemaria Onodi. Der SPÖ-Politiker, geboren am 24. März 1963, gehört dem NÖ Landtag seit Oktober 2000 an. Aus der Gewerkschaftsbewegung kommend amtiert er seit 1990 er als Bürgermeister von Hirtenberg. 15 Jahre lang war er Sekretär der Metallarbeiter NÖ und ist Mitglied des Landespräsidiums des ÖGB.
Schabl sieht sein künftiges Amt nach seinen Worten nicht als rein repräsentativ, sondern auch als Signal an die Arbeitnehmer.
Bei Karin Kadenbach, die auf Schnabls Mandat nachrückt, gab es zwei Gegenstimmen und drei Enthaltungen. Sie wird weiterhin Landesgeschäftsführerin bleiben. Die Sitzung des erweiterten Landesparteipräsidiums verlief ruhig und konstruktiv, hieß es im Anschluss.
Onodi wird in der Landtagssitzung am 19. April zur Landeshauptmannstellvertreterin gewählt. Beim Landesparteitag am 5. Mai soll sie auch die Funktion Schlögls als Landesvorsitzende der SP-NÖ übernehmen. Wie sie am Freitag zur APA sagte, habe sie im Vorfeld bereits an Bezirkskonferenzen teilgenommen. Ihr Ziel und zugleich die Linie ihrer künftigen Arbeit sei es, mit den Funktionären ins Gespräch zu kommen.
Zum Arbeitsübereinkommen mit der Volkspartei auf Landtagsebene verwies Onodi auf ein bereits geführtes Vier-Augen-Gespräch mit LH Erwin Pröll. Sie betonte, Zusammenarbeit für die Anliegen Niederösterreichs sei ihr ein Anliegen. Gleichzeitig werde die SP-NÖ eine eigenständige Linie vertreten.
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