Festnahmen in Mailand und Frankfurt

Großaufgebote von Polizei und Justiz haben in Deutschland und Italien einen neuen Schlag gegen mutmaßliche islamistische Terroristen geführt. In Mailand und Umgebung wurden fünf Verdächtige festgenommen. Eine Festnahme gab es in Frankfurt am Main.
Die Verdächtigen sollen Verbindung zu dem in Afghanistan lebenden saudiarabischen Fundamentalisten Osama bin Laden haben, der für mehrere Terroranschläge auf US-Einrichtungen verantwortlich gemacht wird.
Italienische Medien berichteten unter Berufung auf die Polizei, die im Raum Mailand Festgenommenen gehörten möglicherweise zu einer Gruppe, die vorgehabt habe, im Jänner einen Anschlag auf die US-Botschaft in Rom zu verüben. Fünf weitere Verdächtige entkamen der Razzia, nach ihnen wird gefahndet.
In Frankfurt folgte eine Festnahme
Im Großraum Frankfurt wurden am Mittwoch fünf Wohnungen durchsucht und in München drei, wie eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft mitteilte. In Frankfurt wurde der mutmaßliche algerische Staatsbürger Samir K. festgenommen.
Nach gegenwärtigen Erkenntnissen gehört die Vereinigung einem internationalen Netzwerk von "Mujaheddin" (Gotteskämpfern) an, die in Ausbildungslagern der Al-Quaida-Bewegung von Osama bin Laden Praktiken der Kleinkriegsführung sowie die Ausführung von Sprengstoffanschlägen gelernt hat. In Deutschland habe die Gruppe Bestrafungsaktionen gegen dem Islam "feindliche" Personen sowie gegen Einrichtungen westlicher Staaten vorbereiten sollen.
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