Italien: 3.600 Säcke Gen-Getreide vernichtet

Große Aufregung beim US-Konzern "Monsanto". Unbekannte Täter drangen in Italien in einen Silo des Agrarriesen ein - dort zerstörten sie 3.600 Säcke genmanipuliertes Saatgut! Ein Firmensprecher: "Da waren Öko-Terroristen am Werk!"
Verantwortliche des US-Konzerns beschwerten sich jetzt über den italienischen Umweltminister Scanio: Er sei mitverantwortlich für dieses Attentat. Der Minister hätte die "Öko-Terroristen" mit seiner Kampagne gegen das amerikanische Unternehmen mobilisiert.
Die unbekannten Täter vernichteten nicht nur 3.600 Säcke mit Saatgut, sondern sprühten auch noch Parolen auf die Wand. Z.B. "Monsanto Mörder".
In Italien laufen derzeit Erhebungen gegen den US-Konzern. Letzté Woche waren in dem Silo 112 Tonnen Mais und 300 Tonnen Soja-Samen beschlagnahmt worden - das Getreide soll gentechnisch veränderte Samen enthalten haben. Der Import von genmaipuliertem Getreide ist in Italien wegen möglicher Gesundheitsrisiken verboten.
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