Palästinensische Granaten gegen Siedler

Militante Palästinenser haben auf die jüngsten israelischen Raketenangriffe auf Polizeigebäude im Gazastreifen mit Granatwerfern geantwortet. Mehrere Granaten landeten im Gebiet nahe der jüdischen Siedlung Nezarim südwestlich der Stadt Gaza.
Wenige Stunden zuvor hatten Israelische Kampfhubschrauber und Marineboote Ziele im nördlichen Gaza-Streifen mit Raketen beschossen und teilweise zerstört. Dabei wurden nach Angaben des israelischen Rundfunks mindestens zwei Palästinenser, darunter ein elfjähriger Bub, verletzt. Auch ein Haus inmitten eines Wohngebiets sei beschossen worden.
Vor dem zweiten israelischen Angriff innerhalb von 48 Stunden hatten Palästinenser erneut Mörsergranaten auf eine kleine israelische Siedlung außerhalb des Gazastreifens auf israelischem Gebiet gefeuert. Israel betrachtet dies als Überschreitung einer seiner "roten Linien".
Die USA haben ungewöhnlich scharf Pläne der israelischen Regierung verurteilt, 700 neue Wohnungen in zwei jüdischen Siedlungen im Westjordanland zu bauen. Der Siedlungsbau in besetzten Gebieten ist nach internationalem Recht illegal und eines der Haupthindernisse für eine Friedenslösung zwischen Israel und den Palästinensern.
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