Kaum große Aktionen geplant

An den österreichischen Universitäten ist heute ein Protesttag geplant. Was wann wo stattfindet, lesen Sie hier.
Technische Universität Graz
In Graz wird es an der Technischen Universität Aussetzungen von Lehrveranstaltungen geben: Dort haben der Dienststellenausschuss und der Gewerkschaftliche Betriebsausschuss (GBA) die Universitätslehrer "ersucht", keine Lehrveranstaltungen durchzuführen. Die Zeit will man dazu nützen, mit den Studierenden die Konsequenzen der geplanten Dienstrechtsreform zu diskutieren, so der GBA-Vorsitzende der TU, Gerhart Braunegg.
Universität Graz
An der Universität Graz wird es zu keinen Lehrveranstaltungsunterbrechungen kommen, erklärte Gewerkschaftsvertreter Erwin Pochmarski. Wohl aber hat man für 11.15 Uhr zu einer gemeinsamen Pressekonferenz der Universitätslehrerverbände, Dienststellenausschüsse und GBAs an den drei Grazer Universitäten zum Thema Dienstrechtsreform gebeten (Sitzungsraum der Dienststellenausschüsse, Halbärthgasse 3, 8010 Graz).
Universität Salzburg
In Salzburg setzen die Uni-Gewerkschafter morgen nicht auf spektakuläre, sondern vielmehr auf ein Bündel kleinerer Maßnahmen: "Wir haben davon Abstand genommen, eine größere Aktion zu machen, weil wir als einzige Uni das schon vergangene Woche hatten", erklärte der stellvertretende Vorsitzende des GBA der UniversitätslehrerInnen, Walter J. Pfeil, auf Anfrage. "Es wäre sinnlos, eine ähnliche Aktion jetzt wieder durchzuziehen", so Pfeil. Das "Bündel kleinerer Aktionen" sei derzeit noch in Vorbereitung. Unter anderem sei daran gedacht, "auf elektronischem Weg bewusstseinsbildende Maßnahmen mit durchaus aktionistischem Hintergedanken" durchzuführen.
Universität Innsbruck
An der Universität Innsbruck sind alle Hochschullehrer eingeladen, sich über den Verhandlungsfortgang zwischen Gewerkschaft und Bildungsministerium zu informieren. Dadurch könnte es vereinzelt zum Ausfall von Lehrveranstaltungen kommen, teilte die Universität Innsbruck am Montag mit. Im Rahmen des Innsbrucker Aktionstages sollen ab 10.15 Uhr zwei Stunden lang Information und Diskussion im Mittelpunkt der Universität stehen. Geplant seien unter anderem Vorträge von Peter Gröbner, Vizerektor für Personal- und Organisationsentwicklung, Ludwig Call, Vorsitzender des Dienststellenauschusses und Norbert Ortner, Gewerkschaftsvorsitzender der Hochschullehrer in Tirol. Dabei soll auch über die künftige Vorgangsweise der Hochschullehrer und mögliche Streiks beraten werden, hieß es an der Universität Innsbruck.
Universität Linz
An der Uni Linz ruft der Vorsitzende des Dienststellenausschusses, Alois Birklbauer, alle Lehrveranstaltungsleiter dazu auf, in ihren Lehrveranstaltungen "zumindest einige Minuten der Information und Diskussion mit den Studierenden über das Dienstrechtsthema zu widmen und auch auf die vielfältigen Folgen des finanziellen Kaputtsparens der Universitäten einzugehen".
Montanuniversität Leoben
"Keinerlei Aktivitäten" hat man an der Leobener Montanuniversität vor, so Jürgen Wolfbauer vom Dienststellenausschuss der Montanuni.
Technische und Wirtschaftsuniversität Wien
Auch im Außeninstitut der Technischen Universität Wien weiß man von keinen Aktionen. An der Wirtschaftsuniversität Wien fällt der Protesttag den Osterferien zum Opfer, die bereits gestern, Montag, begonnen haben.
Universität für angewandte Kunst, Wien
An der Universität für angewandte Kunst Wien findet morgen, Dienstag, im Rahmen des österreichweiten Protesttags der Universitäten eine "Informations- und Protestveranstaltung gegen die Zerstörungspolitik der Regierung" statt. Um 14.00 Uhr soll in der Aula der "Angewandten" über "Studiengebühren, Hire and Fire-Modell und 2-Klassen-Gesellschaft" informiert werden.
Universität Wien
An der Uni Wien hat man nach Auskunft der Gewerkschaftsvertreterin Andrea Eisenmenger den einzelnen Fakultäten mögliche Aktionen freigestellt. An ihrer Fakultät, der Medizin, habe es bereits Montags eine Informationsveranstaltung gegeben.
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