Fischer: 60 Anträge entschieden

Die Auszahlungen von Pauschalentschädigungen an Arisierungsopfer haben begonnen. Dies geschieht gemäß der Mitte Jänner in Washington abgeschlossenen Vereinbarung.
Das teilte Nationalratspräsident Heinz Fischer (S) als Vorsitzender des Kuratoriums des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus, der die Auszahlungen abwickelt, mit. Als Abgeltung für enteignete Bestandsrechte an Mietwohnungen und Geschäftslokalen, für entzogenen Hausrat und persönliche Wertgegenstände sind 7.000 Dollar (7.926 Euro/109.060 S) vorgesehen.
Bisher seien rund 60 Anträge bearbeitet und entschieden worden, so Fischer. Insgesamt wird mit rund 21.000 Antragsberechtigten aus der ganzen Welt gerechnet. Die finanzielle Grundlage für die Auszahlung sei gesichert, weil die Bundesregierung bereits in der vergangenen Woche den Betrag von 150 Millionen Dollar dem Nationalfonds überwiesen habe, so Fischer.
Familiendrama in St. Pölten12:12
Vater schießt auf SohnSUnfassbarer Vorfall in St. Pöltner Volksschule. Zustand des Buben kritisch
Fleischfressende Bakterien10:56
Angst vor Killer-KeimenStudentin in den USA ringt ums Überleben - Expertin klärt auf: Fälle auch in Österreich
Umtriebiger Amerikaner10:47
24 Kinder, 11 Frauen33-Jähriger Desmond Hatchett: "Ich hatte vier Kinder im selben Jahr zwei Mal"
