Die C-Klasse wird stärker, die A-Klasse länger

Mercedes treibt seine Modelloffensive auf die Spitze – und bringt gleich fünf neue Modelle auf einen Schlag. Zwei von der vernünftigen Sorte und drei Heißsporne im besten Sinn des Wortes.
Kraftpaket aus hauseigenem Betrieb. AMG, die konzerneigene Tuningabteilung, hat sich jetzt die C-Klasse vorgenommen. Und die ohnedies schon recht flotte Mercedes-Serie so getrimmt, dass sogar die im benachbarten Zuffenhausen beheimatete Ikone Porsche besorgt den Heckmotor aufheulen lässt. Die runderneuerte A-Klasse kann zwar nicht mit so viel Schmalz protzen, aber dafür mit einer um 17 Zentimeter gestrechten Variante.
Bei der AMG-Muskel-Kur sind satte 354 PS herausgekommen, die der Sechszylindermotor dank Kompressor in Windeseile an die Hinterräder leitet. So dauert der Standardsprint auf 100 nur 5,2 Sekunden. Eingepflanzt werden die Powermotoren in die C-Limousine (mit 947.565,– der Billigste in diesem AMG-Trio), den Kombi und den Roadster SLK. Alle drei heißen übrigens C 32 AMG.
NEWS konnte den Druck in die Schalensitze bei voller Beschleunigung schon auskosten. Noch besser gefiel uns das Fahrwerk, das keineswegs brettlhart ist, aber trotzdem den Muskel-Benz in der Bahn hält. Und die Gänge werden von der neuen, denkenden Automatik „Speedshift“ sortiert, die automatisch den optimalen Gang für die jeweilige Situation wählt.
Platz wie in der S-Klasse. Die A-Klasse hat den Elch-Umfaller gut verdaut und weltweit 570.000 Autos verkauft. Jetzt wurde die Optik aufgefrischt – durch neu gestylte Stoßfänger und die so beliebten Klarglasscheinwerfer. Die schönste Innovation aber: die – zusätzlich erhältliche – Langversion. Die 17 Zentimeter mehr zwischen Vorder- und Hinterachse kommen den Fondpassagieren zugute, die sich über so viel Kniefreiheit wie in der S-Klasse freuen dürfen. Zu einem Aufpreis von nicht einmal 20.000 Schilling!
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