Dienstag, 27. März 2001

Wie Silvia den Container aufmischte

Diashow: BB3-Silvia

Fünfzig Tage lang war sie die heimliche Regisseurin bei Big Brother. Laut-starke Streitigkeiten, fiese Intrigen, aber auch feuchtfröhliche Partys gingen auf das Konto der 29-jährigen Wienerin Silvia Reder.

Big-Brother-Capo Rainer Laux höchstpersönlich hatte die gelernte Schauspielerin als "Maulwurf" in den Container geschleust. Ihre Aufgabe: Als allzeit abrufbereite Endemol-Verbündete die Stimmung im Haus je nach Quotenlage durch Störaktionen zu manipulieren. Silvias Rolle war vom Einzugstag an als "Unruhestifterin" definiert.

TV-MEDIA: Welchen Auftrag hat Endemol Ihnen als geheimen Container-Maulwurf erteilt?
Silvia: Ich sollte die Entwicklung im Haus lenken und Streiche spielen. So genau konnten sie das anfangs nicht definieren, weil es ja auch für Endemol eine neue Situation war.

TV-MEDIA: Hatten Sie je Bedenken, als Maulwurf ins "Big Brother"-Haus zugehen?
Silvia: Ich hatte Bedenken, weil ich Schauspielerin bin, doch Endemol meinte, gerade deswegen würde mich niemand verdächtigen. Letzten Endes hat mich die Herausforderung gereizt, weil sie Improvisationstalent verlangte.

TV-MEDIA: Mit Huy gab es heftiges Geturtel. Wusste Ihr Freund von Ihrem Maulwurf-Auftrag?
Silvia: Nein, deshalb war es auch für mich sehr schwierig. Aber wir haben das Thema Treue vorher besprochen, und er wusste, dass ich meine Zärtlichkeiten brauche. Aber er wusste auch, dass ich nie weiter gehen würde und hat super reagiert und mir absolut vertraut.

TV-MEDIA: Sie wollen für den "Playboy" posieren. Eine exhibitionistische Ader?
Silvia: Meine Motivation wäre Geld. Außerdem ist das ein seriöses Magazin mit ästhetischen Fotos.

Lesen Sie das komplette Interview in der aktuellen Ausgabe von TV MEDIA.

27.3.2001 18:22

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