Schöne Ägypterin war keine Liz Taylor

Seit 2000 Jahren gilt sie als Schönheitsideal. Doch nun hat die Königin des Alten Ägypten in dieser Rolle scheinbar ausgedient: Kleopatra soll in Wirklichkeit klein, fett und hässlich gewesen sein.
Die im nächsten Monat anlaufende Kleopatra-Ausstellung im British Museum in London zeigt die ägyptische Herrscherin von einer anderen Seite, berichtet die britische Zeitung "Sunday Times". Nicht als legendäre Femme Fatale in der Verkörperung von Sophia Loren oder Elizabeth Taylor, die die Männer scharenweise in den Wahnsinn getrieben hat. Sondern als hässliches Waschweib mit schlechten Zähnen, Hakennase und einer Körpergröße von 1,52 Meter.
Historischen Berichten zufolge hat sie den römischen Kaiser Julius Caesar und den General Marcus Antonius verführt. Wie sie das gemacht hat? Wohl nicht mit ihrer makellosen Schönheit. Sondern, wie der griechische Schriftsteller Plutarch schrieb, mit ihrem unvergleichlichen Charme und ihrer herausragenden Bildung und Intelligenz. Neben Griechisch soll sie auch Latein, Hebräisch, Armäisch und Ägyptisch gesprochen haben.
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