Freitag, 30. März 2001

Unternehmen weiter in den roten Zahlen

Das börsenotierte Wiener Internet-Unternehmen YLine hat im Jahr 2000 seine Umsätze fast verneunfacht - schreibt aber nach wie vor aber rote Zahlen.

Wie YLine am Freitag in einer Mitteilung bekannt gab, wuchsen die Umsatzerlöse von 3,9 auf 34,1 Mill. Euro (469 Mill. S). Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) wies für 2000 einen Verlust von minus 2,3 (nach minus 5,5) Mill. Euro aus.

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) betrug minus 6,2 (nach minus 5,5) Mill. Euro. Den Verlust vor Steuern bezifferte YLine mit 14,8 (nach 5,5) Mill. Euro, er lag damit im abgelaufenen Jahr mehr als doppelt so hoch.

Nach weiteren Unternehmensangaben hat die gescheiterte Übernahme des Wiener IT-Dienstleisters Beko im Vorjahr höhere Kosten bewirkt und die Umsatzentwicklung im vierten Quartal negativ beeinflusst. Laut YLine konnte dies aber zum Teil durch ein "sehr starkes" Umsatzwachstum, das über Stammkunden generiert worden sei, wettgemacht werden.

Im vierten Quartal beliefen sich die Umsätze auf 14,2 Mill. Euro, nach 13,0 Mill. Euro im dritten Quartal 2000. Das EBITDA drehte dabei von minus 3,3 Mill. Euro auf plus 115.000 Euro.

Die Aktien der YLine Internet Business AG notieren sowohl an der Wiener Börse als auch an der paneuropäischen Wachstumsbörse Easdaq in Brüssel.

30.3.2001 11:39