Donnerstag, 29. März 2001

Gewinn im Kundengeschäft verdoppelt

Um "10 Prozent Minimum" wollte Bank Austria-Chef Gerhard Randa den Gewinn im Jahr 2000 steigern. Obwohl nun für die Bilanz 2000 Risikokosten (Vorsorgen) von 9,2 Mrd. S anfielen - zwei Drittel mehr als 1999 - gab es einen Ergebnisrekord.

Der am Mittwoch in Wien vorgestellte Jahresabschluss ergab beim Vorsteuergewinn ein Plus von 12,8 Prozent auf 9,1 Mrd. S (662 Mill. Euro). Der Konzernjahresüberschuss legte um 15,6 Prozent auf 592 Mill. Euro (8,146 Mrd. S) zu. Der Gewinn je Aktie erhöhte sich von 4,45 auf 5,17 Euro.

Verdoppelt wurde der Gewinn im Kundengeschäft in Österreich und Osteuropa. Die Osteuropa-Töchter selber verdienten 40 Prozent mehr. Beteiligungsverkäufe in Österreich brachten hohe Sondererträge.

Randa zeigte sich heute mit dem Gesamtergebnis 2000 "sehr zufrieden". Die harte Arbeit der vergangenen Jahre habe sich ausgezahlt. Man habe die Kosten im Griff. Über Plan liege man im Ertragssteigerungsprogramm.

Den Merger mit der HypoVereinsbank (HVB) wertet er als "offensiven Schritt". Damit habe die BA die Expansions-Ressourcen stark erhöht. Mit der Kraft des drittgrößten Bankkonzerns Europas im Rücken werde man jetzt die führende Stellung in den Heimatmärkten (Österreich und Zentral/Osteuropa) kräftig ausbauen.

29.3.2001 14:18