Umsatz konnte erheblich gesteigert werden

Die in Wien beheimatete CyberTron Telekom AG hat für das Jahr 2000 sein Ergebnis vor Steuern und Zinsen auf 19,7 Mill. Euro verschlechtert: Der Vorjahresverlust betrug 12,5 Mill. Euro. Der Jahresfehlbetrag im Jahr 2000 beträgt damit minus 41,6 Mill. Euro gegenüber minus 14,5 Mill.
Euro im Jahr davor. Die operative Umsatzrendite (EBITDA/Umsatz) hat sich allerdings von minus 82 Prozent im Jahre 1999 auf minus 28 Prozent im Jahr 2000 verbessert.
Andererseits konnte sich CyberTron als zweitgrößter alternativer Festnetzbetreiber in Österreich etablieren. Im Geschäftsjahr 2000 konnte ein konsolidierter Umsatz von 70,18 Mill. Euro (966 Mill. S) gegenüber 15,11 Mill. Euro im Jahr 1999 erwirtschaftet werden. Dies entspricht einer Steigerung um 364 Prozent zum Vorjahr. Der Umsatz des vierten Quartals wurde von Euro 7,0 Mill. im Jahr 1999 auf Euro 21,2 Mill. im Jahr 2000 gesteigert.
Das vierte Quartal beinhaltet einerseits einmalige Aufwendungen aus der Redimensionierung des Business-Planes und der Ausfinanzierung der Gesellschaft in der Höhe von insgesamt 3,81 Mill. Euro. Aus Vorsicht wurden außerdem im Rahmen des Jahresabschlusses, nach Veröffentlichung des vorläufigen Ergebnisses auf Grund der verschärften Marktbedingungen im Internet-Service-Provider- und Reseller-Bereich, die Wertberichtigungen zu Forderungen zum Jahresende 2000 um 2,0 Mill. Euro verstärkt.
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