DaimlerChrysler Konzernzentrale in Auburn Hills

Chrysler ordnet seine Vertriebsorganisation neu. 20 Prozent der Mitarbeiter sollen ihren Job verlieren.
Insgesamt stünden 200 Stellen zur Disposition, teilte die US-Tochter des DaimlerChrysler-Konzerns am Montag in Detroit mit. Zugleich soll das Vertriebssystem dezentralisiert und fünf unabhängige Regionalzentren in Detroit, Dallas, Los Angeles, New York und Orlando geschaffen werden.
Der Autohersteller will damit flexibler auf Marktbesonderheiten reagieren können. "Die Marktanforderungen für den Verkauf von Lastwagen sind in Texas anders als in New York", erklärte der neue Vizepräsident im Verkauf, Gary Dilts. "Warum sollten wir also versuchen, eine nationale Verkaufsstrategie in beiden Regionen anzuwenden?" Die 25 so genannten Zonen-Büros sollen mit weniger Mitarbeitern als bisher erhalten bleiben.
Chrysler will nach Verlusten von 1,8 Milliarden in den letzten beiden Quartalen mit einem Umstrukturierungsplan das Unternehmen wieder in die schwarzen Zahlen führen. 26.000 Arbeitsplätze - ein Fünftel des Konzerns - sollen abgebaut werden. Die Umstrukturierung soll in drei Jahren abgeschlossen sein.
Fleischfressende Bakterien09:23
Angst vor Killer-KeimenStudentin in den USA ringt ums Überleben - Expertin klärt auf: Fälle auch in Österreich

