Spitzenkräfte sind immer Mangelware

Das Jahr 2000 - ein historisches Rekordjahr für den Arbeitsmarkt der Spitzenmanager. Das globale Jobbarometer des Personalberatungsunternehmen Korn/Ferry zeigt steil nach oben. Die Zahl der zu besetzenden Stellen ist um fast ein Viertel gestiegen.
Das ist der höchste jemals registrierte Wert seit 1977! Damals gab Korn/Ferry erstmals seinen globalen Jobbarometer EDI (Executive Demand Index) heraus. Bisheriges Rekordjahr: 1998 - mit einer Zuname von 19 Prozent.
Dabei gibt es aber deutliche regionale Unterschiede in der Nachfrage von Managern. USA und Kanada konnten den höchsten Wert - 32 Prozent - der zu besetzenden Führungspositionen verzeichnen. So wird es auch bleiben: "Von dieser Region geht ein unglaublich starker Sog aus."
Die Nachzügler
Gefolgt von Asien und dem pazifischen Raum mit 30 Prozent. Die lateinamerikanischen Länder meldeten ein Plus von 15 Prozent. Vergleichsweise schwach schnitt Europa ab, wo lediglich eine Nachfrage von 12 Prozent registriert wurde.
Am häufigsten wurden im Vorjahr Geschäftsführer gesucht. In Europa und Asien entfielen 30 Prozent aller zu besetzenden Top-Jobs auf diese Position. In Amerika und Kanada immerhin 25 Prozent. Nur in Lateinamerika waren Spitzenkräfte für Verkauf, Marketing und Werbung mit 30 Prozent gefragter.
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