Däne Eliasen trainierte 1997 Hypo

Ein "alter Bekannter" ist neuer Teamchef des österreichischen Handball-Nationalteams der Damen. Der Däne Ole Eliasen soll die zuletzt bei der EM in Rumänien leidgeprüfte Damen-Auswahl zur WM im Dezember in Italien führen.
Eliasen bekleidete von 1991 bis 93 das Traineramt im Leistungsmodell Südstadt. 1997 hatte er kurzzeitig die sportlichen Geschicke von Serien-Meister Hypo Niederösterreich gelenkt.
Fridrikas wieder ins Team
Bei seiner offiziellen Präsentation am Mittwoch im Wiener Cafe Landtmann bezeichnete Eliasen den eingeleiteten Generationswechsel vor der EM im vergangenen Jahr als "zu groß", er wolle ihn "verlangsamen". Daher werden für die bevorstehende WM-Qualifikation am 19. und 25. Mai gegen die Slowakei auch auf Wunsch der Spielerinnen wieder arrivierte Kräfte wie Ausra Fridrikas, Rima Sypkus und Iris Morhammer einberufen.
Taktik steht im Vordergrund
Mit dem neuen Modell, wonach der ÖHB-Trainer nicht mehr mit dem Hypo-Coach ident ist, hat Eliasen keine Probleme. "Die Aufbauarbeit muss in den Vereinen passieren, oder die Spielerinnen sollen sich in Absprache mit mir selber darum kümmern", erklärte der 48-Jährige. Er wisse, dass ihm die Athletinnen nur für kurze Trainingslager zur Verfügung stehen und wolle daher in dieser Zeit nur taktische Dinge behandeln.
Engagement vorläufig nur für WM-Qualifikation
ÖHB-Generalsekretär Martin Hausleitner zeigte sich zufrieden ob der Verpflichtung seines "Wunschtrainers": "Ich bin froh, dass wir ihn für die WM-Quali gewinnen konnten. Er ist ein Fachmann und kennt Österreich genau." Das Engagement des in Aarhus lebenden ehemaligen Universitäts-Lektors ist vorläufig nur für die WM-Qualifikation befristet und kam auf Initiative von Fredrikshavn-Legionärin Babsi Strass, die Eliasen noch aus ihrer Zeit bei Hypo kennt, zu Stande.
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