Chancen auf Platz zwei damit praktisch dahin

Das österreichische Unter 21-Nationalteam ist am Dienstag der A-Mannschaft von Otto Baric mit schlechtem Beispiel vorausgegangen und unterlag Israel in der EM-Qualifikation völlig verdient 0:2 (0:1).
Die Elf von Teamchef Willi Ruttensteiner kämpfte im Horr-Stadion gegen die technisch klar besseren Israeli größtenteils mit untauglichen Mitteln, kassierte Treffer durch Zandberg (15.) sowie Sarfati (49.,Elfmeter) und kann sich den angestrebten zweiten Platz in Gruppe sieben, der unter Umständen zum Weiterkommen berechtigen würde, wohl bereits nach vier Partien abschminken.
Gleich mit der ersten echten Chance des Spiels gingen die Gäste in Front, entscheidend mitgeholfen an der frühen Führung hat jedoch die ÖFB-Verteidigung. Austria Lustenau-Verteidiger Demir verschätzte sich bei einem Steilpass, sein Gegenspieler Zandberg enteilte und schob den Ball an Österreichs Schlussmann Payer vorbei ins Tor (15.). Israel machte weiterhin den technisch stärkeren Eindruck, Mittelfeld-Regisseur Sarfati sowie die beiden beweglichen Spitzen Barda und Zandberg sorgten für ein doch etwas überraschendes und noch dazu deutliches Übergewicht.
Nach knapp einer halben Stunde brachten die ÖFB-Spieler etwas mehr Linie ins Spiel und schaffte immerhin ein irreguläres Tor (28.). Wallner spitzelte einen von Sariyar abgefeuerten Schuss über die Linie, der mazedonische Referee entschied aber zurecht auf Abseits. Die weiteren spärlichen Highlights waren ein Standfest-Fallrückzieher (38.) sowie ein Stückler-Schuss aus spitzem Winkel (40.).
Alle Hoffnungen auf die zum Ziel gesetzten drei Zähler mussten bereits kurz nach der Pause begraben werden. Nach einem klaren Foul von Ortlechner an Zandberg im Strafraum verwertete Sarfati den Penalty sicher zum 2:0 (49.). Österreich fehlte auch danach das nötige Konzept um Israel zu gefährden. Lediglich ein Kopfball (59.) und ein Schuss aus 20 Metern (68.) von Wallner waren die magere Ausbeute.
In der Schlussphase konnten sich Wallner & Co. bei Payer bedanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel. Der Kottingrbunn-Keeper zeigte sich nämlich bei einem Eins-gegen-Eins-Duell gegen Barda (76.), einem Sarfati-Freistoß (84.) und einem Zandberg-Nachschuss nach einem Barda-Lattenkopfball (85.) hellwach.
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