Vor der griechischen Küste
Vor der griechischen Halbinsel Euböa ist ein Flüchtlingsboot mit 314 Menschen an Bord gestrandet. Nach Angaben des Handelsmarineministeriums handelte es sich bei den illegalen Einwanderern vor allem um Kurden aus Irak.
Die Hafenpolizei des Ortes Karystos im Süden der Insel habe einen Teil der Menschen am Sonntagmorgen an Land gebracht, sagte ein Sprecher des Ministeriums.
244 von ihnen, darunter 16 Frauen und 15 Kinder, seien bereits wohlbehalten in Karystos. Auch drei mutmaßliche türkische Schlepper waren demnach auf dem nur etwa 20 Meter langen Fischerboot. Sie sollen einem Haftrichter vorgeführt werden.
Eigenen Angaben zufolge wollten die Kurden nach Italien gelangen. Am Samstagmorgen waren sie demnach im türkischen Hafen Canakkale an Bord gegangen. Für die Passage bezahlten sie eigenen Angaben zufolge pro Person 2.500 Dollar (2.831 Euro/38.950 S). Das Boot war in der Nacht auf Sonntag auf eine Sandbank gelaufen, nachdem es von der Hafenpolizei entdeckt worden war.
