Will angeblich keine Pferderennen mehr: Queen Elizabeth II.

Sie gilt als leidenschaftliche Anhängerin des Pferdesports, trotzdem will die britische Königin in den kommenden Wochen angeblich auf Pferderennen verzichten. Das Risiko durch die Maul- und Klauenseuche sei zu groß.
Elizabeth II. will einem Zeitungsbericht zufolge bis zum Abflauen der Maul- und Klauenseuche (MKS) in Großbritannien Pferderennen verbieten. Die "Mail on Sunday" berichtete, die Königin sei gegen die Entscheidung der Regierung, trotz der Seuche den Sport unter schärferen Kontrollen fortlaufen zu lassen. Elizabeth ist als großer Fan von Pferderennen bekannt.
"Die Königin hat ihre Besorgnis darüber zum Ausdruck gebracht, inwieweit die Rennen trotz der Krise andauern", berichtete die Zeitung unter Berufung auf informierte Kreise. Das Königshaus teilte mit, Elizabeth sei sich der Debatte um die Fortsetzung der Pferderennen bewusst. Ihre Standpunkte dazu blieben jedoch ihre private Angelegenheit.
Seit dem bestätigten Ausbruch der Klauenseuche in Großbritannien Ende Februar wurden dort bis Samstag bereits 284 MKS-Fälle bekannt. Um die Ausbreitung der hochansteckenden Seuche einzudämmen, wurden bereits 170.000 Tiere getötet. Die Krankheit kann Rinder, Schafe, Schweine und Ziegen befallen, ist für den Menschen jedoch weitgehend harmlos.
Während des Ausbruchs der Klauenseuche 1967 wurden in Großbritannien sämtliche Pferderennen für sechs Wochen verboten. Diesmal wurde der Sport lediglich für eine Woche ausgesetzt, was Landwirte als unzureichend kritisieren.

