Motorola-Sparkus: Jetzt ist die Netzwerk-Sparte dran

Motorola kämpft um seine Marktstellung: Der angeschlagene Mobilfunkriese will weitere 4000 Arbeitsplätze in der Netzwerk-Sparte streichen.
Die Entlassungen begründete Motorola mit der sich abschwächenden Konjunktur. Dies werde auch das Ergebnis im ersten und zweiten Quartal 2001 zusätzlich belasten, sagte der Präsident des Netzwerk-Sektors Edward Breen. Nach den Stellenstreichungen wird das Unternehmen nur noch rund 125.000 Menschen beschäftigen.
Motorola hatte die bisherigen Stellenstreichungen in mehreren Etappen angekündigt. Allein seit vergangenen Dezember sind 22.000 Arbeitsplätze weggefallen. Erst am 13. März hatte das US-Handy-, Chip- und Netzwerkunternehmen den geplanten Abbau von 7000 Stellen angekündigt.
Vor zweieinhalb Jahren hatte Motorola seine Spitzenposition auf dem Markt an Nokia verloren. Im letzten Quartal 2000 sank jedoch der Marktanteil des Unternehmens auf 13 Prozent gegenüber 34 Prozent für Nokia.

