Freitag, 23. März 2001

VW behauptet dominierende Stellung in China

VW hat auf dem stark wachsenden Automarkt in China weiter zugelegt. Zwar sei der Absatz des Santana in den ersten beiden Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast elf Prozent auf rund 21.600 Fahrzeuge gefallen. Doch habe Shanghai VW gleichzeitig mehr als 10.300 Modelle des kürzlich eingeführten Passat verkauft.

Auf einem stark gewachsenen Automarkt in China hat Volkswagen seine dominierende Stellung zu Jahresbeginn deutlich untermauert. Das berichtete die Zeitung "Shanghai Daily" am Freitag. Zwar sei der Absatz des Santana in den ersten beiden Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast elf Prozent auf rund 21.600 Fahrzeuge gefallen. Doch habe Shanghai VW gleichzeitig mehr als 10.300 Modelle des kürzlich eingeführten Passat verkauft.

Bei der FAW-Volkswagen in Changchun legte der Absatz des Jetta um 30 Prozent auf rund 13.600 Stück zu. Der Absatz des Buick von Shanghai General Motors, einem der wichtigsten Wettbewerber von VW, sei dagegen um 30 Prozent auf knapp 2.900 Fahrzeuge eingebrochen.

In ganz China wurden dem Bericht zufolge im Januar und Februar gut 92.800 PKW verkauft, 30 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Als Grund dafür nannten Branchenkenner die Erkenntnis der Verbraucher, dass auch nach dem erwarteten Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation (WTO) die Autopreise nicht schlagartig sinken werden.

23.3.2001 09:12