Ab Juli steigen Kategoriemieten
Ab Juli steigen die Kategoriemieten für neu vermiete Wohnungen um 5,2 Prozent. Darauf verwies die Arbeiterkammer (AK) am Mittwoch.
Grund dafür ist die an die Inflation gekoppelte Steigerung des Mietenindex. Inflationsbedingte Mehrkosten verursachten aber auch die Erhöhung des Hausverwalterentgelts und der Erhaltungs- und Verbesserungsbeiträge (EVB) bei Genossenschaftswohnungen. Für eine Kategorie-A-Wohnung von 70 m2 bedeute dies 150 S im Monat oder 1.800 S (130,8 Euro) im Jahr Mehrkosten. AK-Präsident Herbert Tumpel warnt, dass die Mietanstieg wieder in die Inflation eingehen. Um die Spirale zu durchbrechen, sei das Mietrecht mietensenkend zu reformieren.
Die Kategoriemieten werden in 5-Prozent-Sprüngen angehoben: Wenn der Mietenindex (der an die Inflationsrate gekoppelt ist) diese Hürde überspringt, schlägt die Erhöhung auf die Mieten durch. Dieser Schwellenwert wurde im Februar erreicht - veröffentlicht mit dem allgemeinen VPI am vergangenen Freitag. Daher werde nun das Justizministerium die neuen Kategoriewerte verlautbaren. Die 5-prozentige (exakt um 5,2 Prozent) wird bei Neuvermietungen ab Juni, für bestehende Mietverträge ab Juli wirksam werden.

