Behörde untersucht DaimlerChrysler-Vans

Die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) hat ihre Untersuchung von 2,8 Millionen Minivans der DaimlerChrysler AG intensiviert. Es geht um mögliche elektrische Probleme, die dazu führen könnten, dass die Airbags bei einem Unfall nicht aktiviert werden.
Die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) hat ihre Untersuchung von 2,8 Millionen Minivans der DaimlerChrysler AG intensiviert. Es geht um mögliche elektrische Probleme, die dazu führen könnten, dass die Airbags bei einem Unfall nicht aktiviert werden. Dies hat das "Wall Street Journal" am Dienstag berichtet.
Die Behörde habe 164 Beschwerden über einen möglichen Defekt in dem Mechanismus erhalten, der Elektrizität für den Airbag auf der Fahrerseite sowie die Hupe und die Cruise Control leitet. Es werden Dodge Caravan- und Grand Caravan-, Plymouth Voyager- und Grand Voyager- sowie Chrysler Town & Country-Modelle der Modelljahre 1996 bis 2000 untersucht. Bisher habe die Behörde nur zwei Berichte über Unfälle erhalten, bei denen der Airbag auf der Fahrerseite sich nicht geöffnet hatte. Zwei Menschen seien verletzt worden, berichtete die Zeitung.
Die Untersuchung der NHTSA wurde von einer vorläufigen Bewertung zu einer Ingenieuranalyse hochgestuft, bei der die Behörde Teile untersucht. Falls die Studie ein Problem bestätigen sollte, könnte dies zu einem Rückruf führen, erklärte die Zeitung.

