Mittwoch, 21. März 2001

Firmenwertabschreibungen in Höhe von 1,2 Mio Euro

Der Software-Dienstleister Brain Force ist im vergangenen Jahr hinter seinen Prognosen zurückgeblieben. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) sei wegen hoher Firmenwertabschreibungen in Höhe von 1,2 Millionen Euro nur um elf Prozent auf 2,5 Millionen Euro geklettert, sagte der Brain Force-Chef, Helmut Fleischmann, am Dienstag in München.

Der Software-Dienstleister Brain Force ist im vergangenen Jahr hinter seinem prognostizierten Ergebnis zurückgeblieben. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) sei wegen hoher Firmenwertabschreibungen in Höhe von 1,2 Millionen Euro nur um elf Prozent auf 2,5 Millionen Euro geklettert, sagte der Vorstandsvorsitzende der Brain Force Software AG (Wien), Helmut Fleischmann, am Dienstag in München. Ursprünglich war das Unternehmen von 3,9 Millionen Euro ausgegangen.

Die Umsätze hätten jedoch mit einem Zuwachs um 58 Prozent auf 61,3 Millionen Euro (rund 120 Mio DM) über der zunächst anvisierten Marke von 50 Millionen Euro gelegen, sagte Fleischmann. So sei der Umsatz des italienischen Unternehmens TEMA Studio di Informatica S.p.A. in Höhe von rund acht Millionen Euro im April 2000 konsolidiert worden. Die Firmenwertabschreibungen für die italienischen Gesellschaft und die Münchner GMRS GmbH seien erstmals im abgelaufenen Geschäftsjahr angefallen, sagte Fleischmann.

"Weitere Akquisitionen in diesem Jahr würden uns gut ins Bild passen", so der Vorstandschef. Interessant seien vor allem Nord- und Osteuropa sowie Großbritannien. Dazu wolle man sich jedoch nach weiteren Partnern umsehen, da der Erlös aus dem Börsengang im Juni 1999 dafür nicht ausreiche. Der Kurs der Brain-Force-Aktie stieg am Dienstag zwischenzeitlich um mehr als 16 Prozent auf 8,20 Euro.

21.3.2001 08:43