Frauen-Firmen sind klein - aber erfolgreich!

Interessant: Ein Viertel aller neuen Firmen werden von Frauen gegründet. Und wie erfolgreich sind weibliche Chefs im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen? Laut einer Analyse segeln sie auf Erfolgskurs - wobei gut´ Ding Weile braucht.
Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Analyse der österreichweit tätigen ÖSB-Unternehmensberatung hervor. Dabei habe sich gezeigt, dass Frauen sorgfältiger in der Planung sind und mit mehr Eigenmittel starten.
Freilich noch keine Garantie auf Erfolg. "Deshalb", so Sigrid Richter, "sind Frauen auch gezwungen, jene Nischen aufzuspüren, in denen sie eine höhere Überlebens-Chance haben."
Und das tun sie in immer stärkerem Ausmaß. Laut Unternehmensberatung hat sich bei Firmenneugründungen der Frauen-Anteil erhöht: auf mittlerweile 25 Prozent.
Halbherzige Versuche gehen meistens schief
Zum Scheitern verurteilt sind, so die ÖSB-Analyse, Frauen-Gründungen meist nur dann, "wenn halbherzig versucht wird, das Hobby zum Beruf zu machen. Und wenn sowohl Hintergrundwissen, Konzept als auch kompetente Beratung fehlen". Dass Frauen-Firmen meist kleiner bleiben und weiniger expandiern, mag viele Gründe haben. Sigrid Richter sieht darin nicht unbedingt einen Nachteil: "Denn Frauen sind nicht nur vorsichtiger, sondern auch gewissenhafter und auf Dauer gesehen erfolgreicher."

