Sundt: "Ich habe schon an Rücktritt gedacht!"

Der Vorstand der Telekom will trotz der Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Restrukturierung des Unternehmens weiterarbeiten. Das hat der Telekom Generaldirektor Heinz Sundt am Mittwoch erstmals offiziell bestätigt.
Zuletzt hat es immer wieder Rücktrittsgerüchte gegeben. Der Vorstand besitzt das Vertrauen des Aufsichtsrates, heißt es jetzt, die Unternehmensreform wird wie geplant durchgeführt.
Er habe in den letzten Wochen schon an Rücktritt gedacht, gesteht der Telekom-Generaldirektor Heinz Sundt ein, aber rein aus gesundheitlichen Befürchtungen. Das sei vorbei, er geht jetzt davon aus, dass der gesamte 4-Köpfige Telekom-Vorstand in gleicher Zusammensetzung weiterarbeitet.
Sundt: Keine Machtkämpfe
Angeblich massive Machtkämpfe unter den Vorstandsmitgliedern relativiert Sundt. "Es herrschen keine persönlichen Relationen, dass man jeden Abend miteinander ins Theater oder Kino gehen würde."
Die Kernfrage sei aber, wie groß die Problemlösungskapazität des Vorstandes ist. "Und hier fügen die vier sehr individuellen und unterschiedlichen Personen ein Mosaik zusammen, das sehr gut geeignet ist, problemlösend für die Zukunft und die Vergangenheit zu wirken."

