Montag, 19. März 2001

MAUL- U. KLAUENSEUCHE-SPEZIAL

Diskutieren Sie mit!

Seit gut einer Woche besteht eine Transportbeschränkungen für Paarhufer - hebt die EU dies Beschränkung nicht auf, könnten die Viehpreise enorm steigen.

Auf die Aufhebung der seit gut einer Woche geltenden Transportbeschränkungen für Paarhufer hoffen die landwirtschaftlichen Handelsbetriebe - wenn auch mit geringer werdender Zuversicht: "Die EU hat die Maßnahmen zunächst bis 27. März befristet. Wenn sie danach weiter bestehen, wird die Viehanlieferung dramatisch zurück gehen und die Preise entsprechend steigen", erwartet der in der Wirtschaftskammer für den Agrarhandel zuständige Lebensmittelhandels-Gremialvorsteher Hannes Mraz.

Die größten Auswirkungen hätten die neu geltenden Transportrestriktionen für Kühe, die derzeit oft Stück für Stück in den Schlachthof transportiert werden müssten.
Bei den (für Schlachtzwecke) in größeren Mengen gehandelten Stieren seien die Folgen der neuen Transportbestimmungen nicht so drastisch.

Noch weniger gelte dies für Schweine, bei denen pro Fuhre von einem Hof üblicherweise ohnedies mehrere Stück kämen. Generell ortet Mraz einen leichten Rückgang der zuletzt rekordverdächtig hohen Schweinepreise - was aber mit dem Schweinezyklus, nicht aber mit der MKS zu tun habe.

19.3.2001 17:20