Sonntag, 25. März 2001

Schett einzige Gesetzte, die scheiterte

Keine Überraschungen brachten die letzten Zweitrunden-Spiele im Herren- und Damenturnier in Miami. Von den insgesamt 16 Gesetzten, die in beiden Turnieren im Einsatz waren, scheiterte nur eine Einzige: Barbara Schett.

Als Nummer 16 gereiht, musste sich überraschend der Tschechin Kveta Hrdlickova 4:6,5:7 geschlagen geben. Die Topstars gaben sich jedoch keine Blöße: Serena Williams - im pinkfarbenen Kostüm - und Andre Agassi, die zuletzt in Indian Wells triumphiert hatten, meisterten ihre Aufgaben souverän in zwei Sätzen.

Agassi schraubte mit einem ungefährdeten 6:4,6:2 über seinen 19-jährigen US-Landsmann Taylor Dent seinen diesjährigen Rekord auf 18:2-Siege. Er trifft in Runde drei auf David Prinosil (GER). Dieser hatte Greg Rusedski (GBR) mit einer 6:3,6:2-Packung nach Hause geschickt.

Kuerten mit Mühe weiter
Wesentlich mehr Mühe hatte der topgesetzte Brasilianer Gustavo Kuerten beim 6:1,6:7 (3/7),6:4 über den Marokkaner Hicham Arazi. Der Südamerikaner fühlt sich in Miami besonders wohl. "Wenn ich hier spiele, ist es wie wenn ich für Brasilien spielen würde. Es ist wie ein Heimspiel, wir haben ja kein Turnier zu Hause", sagte Kuerten nach dem 1:53-Stunden-Match.

700. Einzel-Sieg für Arantxa Sanchez-Vicario
Ein Jubiläum besonderer Art feierte Arantxa Sanchez-Vicario, deren 6:2,2:6,6:0-Sieg über Barbara Rittner (GER) den 700. Einzel-Sieg ihrer Karriere markierte. Lindsay Davenport, als Nummer zwei gesetzt, sah beim Stand von 6:1,4:1 ihre Gegnerin Daja Bedanowa (CZE) wegen Dehydrierung aufgeben. Olympia-Silbermedaillengewinnerin Jelena Dementjewa führte gegen Alexandra Stevenson 6:2,2:0, als die US-Amerikanerin wegen einer Rückenverletzung aufgeben musste.

25.3.2001 16:52