Dienstag, 20. März 2001

Zustand aber weiter ernst

Der spanische Rad-Profi Javier Otxoa macht einen Monat nach dem schweren Trainingsunfall erste Anzeichen, aus dem tiefen Koma zu erwachen. Wie die Ärzte am Dienstag in Malaga mitteilten, hat sich der Zustand des Etappensiegers bei der vorjährigen Tour de France gebessert.

Der 26-Jährige öffnet demnach die Augen und macht kleine Bewegungen mit den Armen. Er müsse nicht mehr künstlich beatmet werden. Sein Zustand sei allerdings noch immer ernst.

Otxoa vom Kelme-Team war im Februar auf einer Landstraße zusammen mit seinem Zwillingsbruder Ricardo beim Training von einer schweren Limousine erfasst und zu Boden geschleudert worden. Ricardo starb wenige Stunden später im Krankenhaus. Sein Bruder Javier erlitt schwere Schädel- und Rückenverletzungen, Rippenbrüche, eine Lungenquetschung mit akuter Atemnot, den Bruch beider Schultern und einen doppelten Beinbruch.

20.3.2001 14:19