SPEZIAL: EU-Gipfel in Stockholm

·BK Schüssel
Kritik an "zu vielen leftovers"
·Strommärkte
Keine Einigung auf Liberalisierung
Die EU-Staats- und Regierungschefs haben ihren Gipfel in Stockholm beendet. Die Politiker legten Schlussfolgerungen zur Zukunft der europäischen Beschäftigungs- und Sozialpolitik vor.
Vor einem Jahr hatten sie sich in Lissabon zum Ziel gesetzt, Europa zum führenden Wirtschaftsraum der Welt zu machen. Allerdings drängten aktuelle außenpolitische Themen die ursprünglich geplanten Diskussionen in den Hintergrund, vor allem die Mazedonien-Krise. Zu Gast auf dem Gipfel waren der russische Präsident Wladimir Putin und der mazedonische Präsident Boris Trajkovski. Zu Mazedonien wurde eine eigene Erklärung verabschiedet.
Bis 2010 der weltweit attraktivste Wirtschaftsraum
Der Schlusserklärung zufolge wird die EU an ihrem Ziel festhalten, bis zum Jahr 2010 der weltweit attraktivste Wirtschaftsraum mit Vollbeschäftigung und hohen sozialen Standards zu werden. Dafür werden Zwischenschritte festgelegt. So soll zum Beispiel die Erwerbstätigkeit von Männern und Frauen im Alter über 55 Jahren schon bis 2005 deutlich erhöht werden. Bezüglich der Agrar- und Gesundheitskrise wurden keine Entscheidungen getroffen. Die EU-Staaten zeigten lediglich "Solidarität" mit den Betroffenen und äußerten sich überzeugt, die Maul- und Klauenseuche ebenso in den Griff zu bekommen und ausrotten zu können wie die Tierseuche BSE.
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