Begleitung: Minister Bartenstein und Scheibner

Bundespräsident Thomas Klestil wird Ende März zu einem dreitägigen Staatsbesuch in das Sultanat Oman reisen: Klestil wird Gespräche mit Sultan Qabus und Mitgliedern der Regierung des Sultanats am Persischen Golf führen.
Klestil wird von Wirtschaftsminister Martin Bartenstein, Verteidigungsminister Herbert Scheibner und Tourismus-Staatssekretärin Mares Rossmann begleitet. In Mascat soll auch ein Investitionsschutzabkommen unterzeichnet werden.
Nach Angaben der Präsidentschaftskanzlei plant der Bundespräsident auch weitere Reisen in den arabischen Raum. Noch von der "Arabien-Politik Kreiskys" her sei viel Goodwill in dieser Region gegenüber Österreich vorhanden, heißt es unter Hinweis auf die guten Kontakte Österreichs speziell mit dem palästinensischen Präsidenten Yasser Arafat.
Klestil und seine Begleitung - neben drei Regierungsmitgliedern reisen seine Frau Margot Klestil-Löffler und eine Wirtschaftsdelegation mit nach Mascat - kommen am 31. März in der omanischen Hauptstadt an. Am selben Abend beginnen die politischen Gespräche. Am zweiten Besuchstag wird von den zuständigen Ministern das Investitionsschutzabkommen unterzeichnet. Auf dem Programm Klestils steht auch die Besichtigung von einigen Wüstenforts und der historischen Befestigungen von Nizwa, die zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurden.
Die Beziehungen zwischen Österreich und dem Oman gelten als problemlos und freundschaftlich und waren vor allem auf österreichischer Seite von reger Besuchstätigkeit gekennzeichnet. 1991, kurz vor dem Ausbruch des zweiten Golfkrieges, stattete Bundespräsident Kurt Waldheim dem Sultanat einen Staatsbesuch ab und suchte noch in Gesprächen mit arabischen Führern zu vermitteln. Außenministerin Benita Ferrero-Waldner war bereits in diesem Jahr zu einem Arbeitsbesuch in Mascat.
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