Künftig möglicherweise fünf "Grundwerte"

Die Grünen werden eine Woche nach den Wien-Wahlen ihre Arbeit am neuen Parteiprogramm in einer ersten größeren Diskussionsrunde behandeln. Beschlossen werden soll das neue Parteiprogramm bei einem Bundeskongress am 9. und 10. Juni des Jahres in Linz.
Das neue Parteiprogramm wird erst das zweite in der Grünen Geschichte sein. Derzeit ist ja das Telfser Programm aus dem Jahr 1989 gültig, das vier Grundwerte zum Inhalt hat. Diese sind mit den Begriffen "ökologisch, gewaltfrei, basisdemokratisch und solidarisch" definiert. Bei der Programmtagung wird es einen Vorschlag für einen fünften Grundwert geben, wobei Bundesgeschäftsführerin Michaela Sburny keine Details dazu nennen will. Was den Begriff "basisdemokratisch" betrifft, ist hier mit einer Änderung zu rechnen. Dabei gehe es aber nicht um inhaltliches, sondern darum, dass mit der derzeitigen Bezeichnung eher eine Einengung gegeben sei, so Sburny.
Zu Beginn des Bundesprogrammtags (31. März) um 15.00 Uhr - die Sitzung ist öffentlich - wird Sozialsprecher Karl Öllinger einen Abriss über die Geschichte des grünen Parteiprogramms geben. Für Sonntag (1. April) ist um 12.00 Uhr eine Abschluss-Pressekonferenz von Van der Bellen und der niederösterreichischen Landtagsabgeordneten Brigid Weinzinger vorgesehen. Die Arbeitsgruppe zum Parteiprogramm besteht aus vier Personen - neben Sburny und Weinzinger sind dies noch Wiens Stadträtin Friedrun Huemer und der oberösterreichische Landessprecher Gottfried Hirz.
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