"Kein guter Scherz - ja, antisemitisch - nein!"

Der FP-Generalsekretär Peter Sichrovsky übt Kritik. Zwar nicht sehr laut, aber immerhin. Schließlich ist es Jörg Haider an dem er etwas auszusetzen hat. Schärfer wird er, wenn es um die Opposition geht.
Sichrovsky bezeichnet die Aussagen von Jörg Haider vom "Politischen Aschermittwoch" als "keinen guten Scherz". Für antisemitisch hält er sie aber nicht. Der Generalsekretär bat sogar um Verständnis für Haider.
Haider sei schließlich selbst Opfer von Wortspielen, etwa beim Haider-Hitler-Vergleich einer Zeitung, geworden. Und Sichrovsky selbst, sei als Haiders "Hofjude" bezeichnet worden. Da habe "niemand etwas dabei gefunden". Deshalb spricht er auch von "verlogener Empörung".
Die ortet er vor allem bei den "johlenden Fratzen" der SPÖ-Abgeordneten bei der Antisemitismus-Debatte. Noch mehr gereizt hat Sichrovsky allerdings eine Aussendung der Israelitischen Kultusgemeinde. In der Haiders Vater angegriffen wurde. Der F-Generalsekretär wittert Sippenhaftung und meint:"Wenn wir uns jetzt gegenseitig aufrechnen, aus welchen Familien wir kommen, führt das in eine sehr bedenkliche Richtung."
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