Vorläufiger Landestrend zeigt Zuwächse

Trotz der Schwarzgeldaffäre hat die CDU um Ministerpräsident Roland Koch die Kommunalwahl in Hessen gewonnen. Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth muss sich allerdings überraschend einer Stichwahl stellen.
Trotz der Schwarzgeldaffäre der Union erhielt die CDU nach einem ersten landesweiten Trend 39,6 Prozent der Stimmen und konnte im Vergleich zur Kommunalwahl von 1997 um 6,6 Punkte zulegen. Die SPD konnte sich um 0,2 Punkte leicht verbessern und kam landesweit auf 38,2 Prozent. Die Grünen fielen um 2,3 Punkte auf 8,7 Prozent zurück. Die FDP konnte 1,2 Punkte hinzugewinnen und kam auf 5,2 Prozent der Stimmen. Die Freien Wähler verloren 0,6 Punkte und erreichten 5,3 Prozent.
Der Stimmenanteil der Republikaner ging um 4,1 Punkte auf 2,5 Prozent zurück, wie das Statistische Landesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. In diesen ersten landesweiten Trend flossen die Ergebnisse aus dem Main-Kinzig-Kreis, dem Kreis Kassel und der Stadt Frankfurt noch nicht ein. Die Wahlbeteiligung lag bei 54 Prozent nach 66 Prozent bei der vergangenen Kommunalwahl.
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