Philipp Holzmann Kein Ende der roten Zahlen

Der angeschlagene Baukonzern Philipp Holzmann kann noch keine Entwarnung geben. Baugeschäft und Auftragseingänge blieben unter Plan.
Der Holzmann-Konzern hat sein eigenes Ziel nicht erreicht, im Jahr 2000 wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Dem Konzern fehlen laut einer eigenen Mitteilung rund 50 Millionen Euro zu einer ausgeglichenen Bilanz, in der AG wird ein Verlust von 20 Millionen Euro erwartet.
Als Ursache führte der Baukonzern die Rezession der inländischen Bauwirtschaft an. Deshalb sei das inländische Baugeschäft um 7 Prozent und beim Auftragseingang sogar um 12 Prozent unter den Planvorgaben geblieben. Auch die Kosten für die Restrukturierung Konzerns seien höher ausgefallen als geplant. Finanzielle Details hierzu teilte das Unternehmen jedoch nicht mit. Es handele sich um Sozialplan-Kosten für den Personalabbau sowie ausbleibende Käufer für Beteiligungen des Konzerns.

