Siemens an der New York Stock Exchange gestartet

Zum Auftakt an der Wall Street haben die Papiere des deutschen Konzerns verloren. Die Aktie fiel wie in Frankfurt auch an der US-Börse um rund vier Prozent. Der erste Kurs lag bei 112,25 US-Dollar.
Vor der Eröffnung der Börse hat Vorstandschef Heinrich von Pierer für Siemens in Amerika hohe Wachstumsraten vorausgesagt: „Das Geschäft in den USA soll ein Juwel werden.“
Mit dem US-Listing verschafft sich Siemens auch eine wichtige Akquisitionswährung. Es seien auch größere Übernahmen vorstellbar, sagte Pierer. „Die Kriegskasse ist gut ausgestattet.“
Die USA sind schon jetzt noch vor Deutschland der wichtigste Markt für Siemens. „Wir haben schon jetzt mehr amerikanische Mitarbeiter als so bekannte Konzerne wie Intel, Cisco oder Microsoft“, sagte der US-Präsident von Siemens, Gerhard Schulmeyer. Derzeit seien es 80 000 Beschäftigte, künftig sollen es 90 000 werden.
Das Abflauen der US-Konjunktur bereite Siemens derzeit aber keine großen Sorgen.

