Gamsstadt als "Host-City"

Kitzbühel will sich gemeinsam mit Partnergemeinden für die Austragung der Olympischen Winterspiele 2010 bewerben. Kitzbühel soll dabei als "Host-City" fungieren, die Stadt Innsbruck will die zur Ausrichtung notwendigen Sportstätten und die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.
Die Olympischen Winterspiele "müssen in die Alpen zurückgeholt" werden, verlangte Kitzbühels Bürgermeister Horst Wendling (F).
In einer Sitzung hatten die Bürgermeister von Kitzbühel und der Partnergemeinden Innsbruck, Hochfilzen, Fieberbrunn, St. Johann in Tirol und Westendorf den Wunsch für eine Kandidatur geäußert. Zuvor müssten aber noch die entsprechenden Beschlüsse in der jeweiligen Gemeindevertretung gefasst werden, erklärte Wendling. Mit einem Initiativantrag soll dann die Tiroler Landesregierung aufgefordert werden, die Kosten für die Bewerbung zu übernehmen.
"Eine perfekte Imagewerbung" verspricht sich Wendling für den gesamten Bezirk Kitzbühel. Mit dem Hahnenkammrennen, der "inoffiziellen WM", habe man bereits gezeigt, dass Großveranstaltungen bis hin zu Olympischen Spielen in Kitzbühel durchgeführt werden könnten. Zudem seien alle Partnergemeinden in wenigen Mituten mit der Bahn zu erreichen. Die Vertreter der Partnergemeinden aus dem Bezirk Kitzbühel hätten auch darauf hingewiesen, dass bei der Durchführung der Winterspiele in Tirol eine "Vor- und Nachnutzung" aller Infrastruktureinrichtungen gegeben sei. So richte Hochfilzen bereits die Biathlon-WM im Jahr 2005 aus und sei damit "bestens gerüstet.
Zu den derzeitigen Mitbewerbern um die Austragung der Olympischen Winterspiele 2010 gehören Vancouver und Toronto (Kanada), Nordkorea, Zürich/Engadin und Sarajewo. Eine endgültige Entscheidung über den Austragungsort soll im Jahr 2003 gefällt werden.
