17 Rowdies ins Krankenhaus, sechs Festnahmen

Bei gewalttätigen Ausschreitungen während der Fußball-Begegnung Paris St. Germain gegen Galatasaray Istanbul im Pariser Prinzenparkstadion sind nach Angaben des Roten Kreuzes am Dienstagabend 56 Personen verletzt worden.
17 der gewalttätigen Fans mussten in Krankenhäuser gebracht werden, erklärte ein Sprecher des europäischen Fußballbundes UEFA. Mindestens einer von ihnen sei Türke gewesen. Sechs Personen wurden vorläufig festgenommen.
Für diese Begegnung der Champions League, die die Franzosen 2:0 für sich entscheiden konnten, waren über 1.000 Polizisten mobilisiert worden. Die UEFA könnte nach einer Untersuchung der Zwischenfälle mögliche Sanktionen gegen den französischen Veranstalter verhängen.
Spiel 20 Minuten unterbrochen
Wie es zu den Ausschreitungen kam, blieb vorerst unklar. Anscheinend ist es zu Provokationen zwischen türkischen und französischen Fangruppen und einer anschließenden Massenschlägerei gekommen. In der zweiten Spielhälfte wurden dabei u.a. Absperrgitter niedergerissen. Vier Zuschauer sind auf das Spielfeld vorgedrungen. Auf Grund der Zwischenfälle wurde das Spiel 20 Minuten lang unterbrochen. Der Polizei gelang es, die Zwischenfälle rasch zu beenden.
Galatasaray war bereits in der vergangenen Saison in die Negativ-Schlagzeilen geraten, nachdem sich seine Fans mit den Anhängern der englischen Klubs Arsenal London und Leeds United Schlägereien geliefert hatten.
