Donnerstag Abreise nach Planica

Österreichs Skispringer beenden am Wochenende in Planica ihre lange und anstrengende Weltcup-Saison. Den Einzel-Weltcup hat sich schon seit einiger Zeit "Überflieger" Adam Malysz gesichert. Offen ist noch die Entscheidung im Nationencup.
Hier möchte es ÖSV-Cheftrainer Toni Innauer gerne den Nordischen Kombinierern gleich tun, die dies sogar erstmals in ihrer Geschichte geschafft haben.
"Das ist schon noch ein Ziel", meint Innauer, der den Dienstag mit Grippe im Bett verbrachte. "Allerdings ist die Mannschaft halbmarod, fast jeder ist zumindest ein bisschen verkühlt." Daher steht hinter dem genauen Team, das am erst Donnerstag die Reise nach Planica antritt ("Wir lassen den ersten Trainingstag aus") noch ein Fragezeichen. Andreas Widhölzl sollte am Dienstag Vater werden, durchaus möglich, dass er den Trip nach Slowenien auslässt. Wolfgang Loitzl, Stefan Horngacher, Andreas Goldberger und Martin Höllwarth, die Weltmeister-Mannschaft von der Normalschanze, sollten fix dabei sein.
Finnen 40 Punkte vor Österreich
Im Nationencup werden ja in dieser Saison nur die Teambewerbe addiert, derzeit führt Finnland mit 480 Punkten vor Österreich 440 und Japan 410. Sollte Österreich vor den Finnen gewinnen, hätten beide Teams gleich viele Punkte. Dann würde die Anzahl der besseren Ränge bei den einzelnen Wettkämpfen über den Sieger entscheiden.
Trainerfrage noch ungeklärt
Noch nicht geklärt ist, wer künftig die Führung der Spezialspringer übernehmen wird bzw. ob Innauer den Posten beibehält. Gerüchte, wonach die Posten der Nordischen Direktoren (Innauer und Walter Mayer) aufgelöst werden, dementierte Innauer. "Ich hatte bisher keine Zeit, mit Peter Schröcksnadel und den anderen maßgeblichen Leuten ein konstruktives Gespräch zu führen", so Innauer.
"Schade, dass Saison vorbei ist"
Für die Sportler sei es "fast schade, dass die Saison bald vorbei ist", weil die Einzelleistungen immer besser geworden sind. Sowohl mannschaftlich als auch von den Einzel-Platzierungen her war Innauer zuletzt zufrieden, immerhin musste man seit einiger Zeit den außer Form befindlichen Widhölzl vorgeben.
