Neuer Termin am 26. März 2001?

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Die oberösterreichischen Atomgegner und der US-Anwalt Ed Fagan, der sie im Streit um das südböhmische Atomkraftwerk Temelin unterstützen will, können vorläufig das AKW nicht besichtigen. Das hat der Temelin-Sprecher Milan Nebesar bestätigt.
Ursprünglich war ein Besuchstermin für kommenden Dienstagvormittag geplant.
Die Atomgegner und Fagan würden nicht jene Teile des ersten Blocks besichtigen dürfen, die sie selbst speziell sehen möchten, weil dies den Sicherheitsvorschriften widerspreche. "Wir werden ihnen eine Standard-Besichtigung wie jedem anderen Interessenten ermöglichen", betonte Nebesar. Darüber hinaus könne man ihnen nicht beim gewünschten Termin, dem 20. März, entgegenkommen, weil an diesem Tag bereits eine Reihe von Exkursionen stattfinde, die schon früher angemeldet worden seien. Man habe deshalb den Österreichern und Fagan den ersten freien Termin in der Woche ab 26. März angeboten, so Nebesar.
Der Chef der Oberösterreichischen Plattform gegen Atomgefahr, Josef Pühringer, erklärte, die Atomgegner wollten vor allem jene Betriebe des AKW besichtigen, wo es in den letzten Monaten Probleme gegeben habe, beispielsweise den Maschinenraum des ersten Blocks, wo nun die AKW-Mitarbeiter versuchten, die Vibrationen der Rohrleitungen zu minimieren. Fagan hatte früher den Tschechischen Energiekonzern (CEZ) aufgefordert, die Dokumentation zu Temelin bis 20. März vorzulegen.
Die Atomgegner und Fagan wollen am Dienstag, den 20. März, um 9.00 Vormittag vor dem Informationszentrum des AKW zusammentreffen und mit Vertretern Temelins sprechen. Für 12.00 Uhr wurde eine Pressekonferenz im Restaurant "Stekl" im nicht weit von Temelin entfernten Schloss "Hluboka" (in Hluboka nad Vltavou) angemeldet.
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