Klima: "Ewiges Herumgetue muss ein Ende haben"

Ex-Bundeskanzler Viktor Klima (S) hat auf Grund der Debatte um seine OMV-Pension und die Bezugsfortzahlung seiner Kanzler-Gage nun einen Wiener Anwalt eingeschaltet. "Ich habe nichts Unrechtes getan und bin es leid, mich täglich neuen unwahren Anwürfen ausgesetzt zu sehen", so Klima.
Und: Er könne sich aus Argentinien alleine nicht entsprechend zur Wehr setzen.
Jene 178.000 Schilling, die Klima möglicherweise auf Grund der Überschneidung von Kanzler-Gehalt und OMV-Pensionsabfindung zurückzahlen muss, hat der Ex-Kanzler jedenfalls vorerst auf ein Sperrkonto seines Anwalts eingezahlt. Behalte er in der Causa Recht, "werde ich dieses Geld der Krebshilfe spenden". Er tue sich "dieses ewige Herumgetue, verbunden mit ehrabschneiderischen Unterstellungen" nicht mehr an.
Kritikern an seiner OMV-Pension hält Klima entgegen, "dass mir für jedes meiner 23 Dienstjahre 1,2 Prozent Pensionsanspruch angerechnet wurde". In Summe ergebe sich daraus eine Pension von 28 Prozent seines Bezuges. Diese habe er sich "wie viele andere OMVler auch" abfinden lassen. "Ich habe mir kein Lob dafür erwartet, dass ich bei meinem Wechsel aus der Wirtschaft in die Politik einen erheblichen Einkommensverlust in Kauf genommen habe. Ich bin aber entsetzt über die Menschenhatz, die nur wegen der bevorstehenden Wahl in Wien jetzt nach meiner Rückkehr in die Wirtschaft auf mich gestartet wurde", so Klima.
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