SPEZIAL: Maul- und Klauenseuche

·Fischler
"Seuche bis Som- mer ausrottbar"
·Rückgang
Reisebüros klagen über Verluste
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In Großbritannien sind inzwischen 282 Höfe von der Maul- und Klauenseuche (MKS) betroffen. Allein am Samstagmorgen sei die Seuche in neun Betrieben entdeckt worden, teilte die Staatssekretärin im Landwirtschaftsministerium, Helene Hayman, am Samstag in London mit.
Zugleich verteidigte sie die Pläne der Regierung, alle gesunden Schafe und Schweine im näheren Umkreis von drei Seuchengebieten zu töten. Angesichts der wachsenden Proteste von betroffenen Bauern wurde die bereits am Donnerstag angeordnete Notschlachtung jedoch bis Montag ausgesetzt. Bis dahin soll der britische Chefveterinär Jim Scudamore in die Grafschaft Cumbria im Nordwesten Englands reisen, um die Maßnahme persönlich den dort ansässigen Züchtern und Tierärzten zu erklären.
Im Umkreis von drei Kilometern um die Grafschaften Cumbria, Dumfries und Galloway in Südschottland sollen nach Regierungsangaben insgesamt 300.000 gesunde Schafe und Schweine getötet werden. In den drei Gebieten sei ein Drittel aller Höfe von MKS infiziert, begründete Hayman den Schritt. Daher sei das MKS-Risiko für Schafe und Schweine dort besonders hoch. Insgesamt sind damit 500.000 Tiere wegen der Seuche getötet worden oder zur Notschlachtung vorgesehen.
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