NEWS-Exklusiv: Die Sekretärs-Gagen im BKA

Ein wahrhaft stattlicher Betrag: Fast eine Million pro Monat zahlt FP-Sozialminister Haupt für seine sieben Sekretäre. Haupts 200.000 Schilling-Büroleiterin bezog 1998 noch "Arbeitslose". Ihr "Privatsekretär" ging mit drei Firmen pleite.
In einer brandaktuellen parlamentarischen Anfrage-Beantwortung muß der neue FP-Sozialminister Herbert Haupt eingestehen, dass die Aufwendungen für seine Ministersekretäre im Monat die stolze Summe von rund einer Million Schilling betragen, berichtet das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner aktuellen Ausgabe.
* Sozialminister Herbert Haupt gibt allein für sieben "Leiharbeiter" monatlich durchschnittlich 929.645,67 Schilling aus.
* Zieht man die 200.000 Schilling -Gage seiner Büroleiterin Fabel und für seinen Presse-Mann Gerald Grosz (nach Eigenangaben rund"70.000 Schilling brutto" ab, bleiben rund 660.000 Schilling monatlich für die restlichen fünf, teils untergeordneten Sekretäre,
* Zumindest einer dieser hochbezahlten Haupt-Mitarbeiter blick bereits auf ein bewegtes persönliches Vorleben zurück: Der "persönlicher Sekretär" von Haupt-Büroleiterin Fabel, Markus Kampl, war vor seinem Einzug ins Haupt-Kabinett als Unternehmer tätig: alle drei Firmen an denen er sich als Gesellschafter beteiligt hat, sind pleite. Die "Let’s go Reisebüro & Cafe GmbH", die "Projektanlagen-Beteiligungs GmbH" und neuerdings auch die "Gebäude und Realitäten Kampl GmbH". Bildungswerk.
o Einen steilen Aufstieg machte auch die heutige Bezieherin einer 200.000 Schilling-Gage, Fabel: Die ehemalige Kindergarten-Referentin im Büro von Ex-Haider-Vize Mathias Reichold, verdient als Büroleiterin von Haupt satte 200.000 Schilling brutto im Monat. Zusätzlich zu ihrem Grundgehalt von 114.000 Schilling durfte Frau Fabel zuletzt jede einzelne Überstunde extra verrechnen. Noch im Juli 1998 kassierte sie weitaus weniger: exakt 194 Schilling und 50 Groschen täglich. Und zwar in Form von Arbeitslosengeld.
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