Bush will Kohlendioxidausstoß doch nicht beschränken

US-Präsident George W. Bush will entgegen früheren Ankündigungen nun doch nicht den Ausstoß von Kohlendioxidausstoß bei Kraftwerken in den USA beschränken.
Zur Begründung für diese Kehrtwende habe er auf die steigenden Energiekosten besonders im Westen der USA verwiesen, wie aus Regierungs- und Parlamentskreisen in Washington verlautete.
In seinem Wahlkampf hatte Bush versprochen, er werde Kohlendioxid als Schadstoff einstufen lassen und die Kraftwerke verpflichten, die Luftqualität deutlich zu verbessern. Die Leiterin der Umweltbehörde, Christie Whitman, erklärte noch im vergangenen Monat, entsprechende Regelungen würden in der Regierung erwogen. Vizepräsident Dick Cheney sagte am Dienstag während eines Pressegesprächs, Kohlendioxid werde nun doch nicht als Schadstoff eingestuft. Dies werde Bush in einem Brief an Senator Chuck Hagel darlegen.
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