TV-MEDIA: Barbara Stöckl- eine Frau mit Herz

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Barbara Stöckl findet einen hohen Intelligenzquotienten gar nicht so wichtig. Sie selbst hat "eine gesunde Halb-Bildung". Mit der verdient sie nicht schlecht. Aber die Hälfte ihrer Millionenshow-Gage spendet sie.
Sie ist die Top-Frau des ORF. Und dass die Küniglberg-Bosse mit dem Motto „Man kann nie genug Stöckl haben“ verdammt richtig liegen, beweist Barbara Stöckl spätestens, seit sie im Vorjahr das ihr wohlvertraute Infotainment-Territorium verließ und sich in die Showarena verfügte. Seitdem „quält“ sie in der Millionenshow die nach dem Hauptgewinn gierenden Kandidaten mit einer wohltemperierten Mischung aus Herz, Hirn und Hinterhältigkeit.
Im TV-MEDIA-Interview spricht Stöckl über ihren Erfolg, rechnet mit der Neidgenossenschaft ab, verrät ihre Pläne und sagt, warum ein hoher Intelligenzquotient gar nicht so wichtig ist.
TV-MEDIA: Wie fühlt man sich als Top-Frau des ORF?
Barbara Stöckl: Klar freut es mich, dass man mich so bezeichnet, ich genieße es auf eine gewisse Weise, freue mich über die Resonanz des Publikums. Aber niemand würde mich heute als die „Topfrau“ bezeichnen, wenn ich nicht die Millionenshow moderieren würde – und ich könnte aber genauso viel. Außerdem gibt es beim ORF ja auch viele andere Frauen, die Tolles leisten. Oder Frauen, die Kinder haben und vor der Kamera stehen.
TV-MEDIA: Was bedeutet für Sie Erfolg?
Stöckl: Ich würde meinen Job schlecht machen, wenn mir der Erfolg meiner Produkte nicht wichtig wäre. Aber es macht auch Angst, wenn man hört, dass man top ist. Dann stellt man sich auf dem Gipfel eines hohen Berges vor, und man weiß, dass es auch wieder bergab geht. Und natürlich hab ich auch ein bisschen Angst vor der Zeit, wenn ich einmal nicht mehr moderiere – auch ich bin ja nicht frei von Eitelkeit.
TV-MEDIA: In dieser Woche sind Sie mit der Millionenshow und Help TV auf Sendung. Wie schaffen Sie den Spagat zwischen Showmoderation und Infotainment-Magazin-Präsentatorin?
Stöckl: Ich hab meine Fernsehkarriere beim Jugendmagazin Okay begonnen. Das war eine irrsinnig gute Schule – man musste für alles offen sein: von der Politik bis zur Popmusik, von der Kultur bis zum Klatsch. Heutige Top-ORF-Leute wie Vera Russwurm, Karin Resetarits oder Peter Resetarits haben alle bei einer Jugendsendung begonnen. Ich glaube, dass das dem ORF in Zukunft sehr fehlen wird. Nicht so sehr, dass
es keine Jugendsendung gibt, sondern eine Jugendsendung als Talenteschmiede wird fehlen.
TV-MEDIA: Wie geht’s mit der Millionenshow weiter?
Stöckl: Bis zum 27. April gehen wir auf Sendung, dann gibt’s eine Sommerpause. Es soll im Herbst weitergehen, aber fix ist noch nichts.
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Stöckl: Klar verdiene ich gut. Aber die Hälfte meiner Millionenshow-Gage spende ich. Nach Spende und nach dem, was die Finanz kassiert, ist das, was bleibt, ein normales Honorar.
Das ganze Interview lesen Sie im neuen TV-MEDIA und auch alles darüber, was die "Millionenshow"-Gewinner mit ihrem neuen Reichtum anfangen.

