TV-MEDIA: Anonyme Rosen für Julia

Julia Roberts am Prüfstand
Diashow: Julia Roberts
Manche Stars sind anscheinend übersensibel: Weil er ihr anonym Rosen schickte, ließ Schauspielerin Julia Roberts jetzt ihren Chauffeur feuern. Der Grund: Er hatte sich in sie verliebt! Bei diesen Eskapaden nur schwer verständlich.
Dass Julia Roberts nicht die Allereinfachste ist, zumalen in persönlichen, ja intimen Dingen, ist als bekannt vorauszusetzen. Trotzdem war die Entwicklung der letzten Woche selbst für die in Liebesdingen abgebrühte Filmdiva eine echte Überraschung: Begonnen hatte alles mit einer Valentinstagskarte samt roter Rose, die in der Post der 20-Millionen-Dollar-Gagen-Frau war. Es stellte sich heraus, dass die Karte nicht von einem durchgeknallten Fan, sondern vom 40-jährigen Kraftfahrer Doug Swartz stammte. Swartz, der seit über 10 Jahren in den Diensten des Las Vegas Hyatt Regency Hotels stand, hatte Roberts bereits einige Male gefahren.
In nämlicher Karte nun hatte der Mann, der den Filmstar stets still und aus der Ferne verehrt hatte, wie folgt geschrieben: „Ich weiß, dass Sie wahrscheinlich alles auf der Welt haben, was Sie brauchen. Aber wenn es etwas gibt, das ich für Sie tun kann, damit Ihr Aufenthalt noch angenehmer wird, zögern Sie nicht, mich anzurufen.“
Angeblich sollen Julias Bodyguards auf diese Mitteilung hin ausgezuckt sein, weil sie wieder mal einen Stalker in der Gegend vermuteten. „Ich wollte ihr doch nur zu Diensten sein. Ich bin nicht von ihr besessen oder sonst so ein Quatsch“, versuchte sich der Chauffeur später öffentlich zu rechtfertigen. Denn Julia, die bei den gelegentlichen Ausfahrten mit Swartz keinerlei Notiz von ihm genommen hatte, fühlte sich sexuell attackiert durch diese Karte – und sorgte, ohne das Gespräch mit dem Mann zu suchen, dafür, dass er auf der Stelle vom Hotel gefeuert wurde.
„Ich wurde total missverstanden. Hätte ich etwas anderes von ihr gewollt, dann hätte ich den Mut gehabt, ihr das auch zu sagen. Aber so fühle ich mich nur betrogen von ihr!“ Auch die US-Gewerkschaften protestierten: „Wo soll das noch enden? Stars fühlen sich verfolgt, und Menschen verlieren ihren Job!“

