Dienstag, 6. März 2001

Gewinn um 13 Prozent gesunken

Opel Austria sah sich im Geschäftsjahr 2000 mit schwächeren Ergebnissen konfrontiert. Der Gewinn lag mit 1,121 Mill. S um 12,9 Prozent unter dem Vorjahr.

Das Produktionswerk in Wien-Aspern konnte seinen Umsatz auf 13,640 Mrd. S leicht gegenüber dem Vorjahr (13,602 Mrd. S) steigern. Insgesamt wurden im Jahr 2000 bei Opel Austria 442.000 (1999: 397.000) Ecotec-Motoren erzeugt, 953.000 (1,029 Mill.) Getriebe und 300.000 (373.000) 16V-Zylinderköpfe.

Die gesamte Wiener Produktion wird nach Spanien, Deutschland, Belgien, England, Ungarn sowie nach Italien, Polen und Portugal investiert, um in die Opel-Modelle Agila, Corsa, Astra, Coupe und Vectra eingebaut zu werden. Seit dem Jahr 1982 kumulieren sich die Exporterlöse bis Jahresende 2000 auf 169 Mrd. S.

Im Handelsgeschäft erzielte Opel Austria im Jahr 2000 einen Umsatz von 5,282 (5,356) Mrd. S. Die gesamten Österreich-Zulassungen von Opel und der General Motors Marken Chevrolet und Cadillac waren im Jahr 2000 mit 31.777 gegenüber 34.251 des Jahres 1999 rückläufig. Opel-Pkw wurden im Jahr 2000 30.137 (32.700) zugelassen, daneben 596 (557) Chevrolet und Cadillac sowie 1.044 (994) leichte Opel Nutzfahrzeuge.

Am österreichischen Pkw-Markt erreichte Opel mit 9,7 (10,4) Prozent Marktanteil wieder den 2. Platz in der Zulassungsstatistik, bei einem insgesamt um 1,5 Prozent rückläufigen Gesamtmarkt.

Als hauptverantwortlich für den Rückgang bei Zulassungen und Marktanteil im Jahr 2000 bezeichnet Opel Austria die zu geringe Verfügbarkeit an Dieselmotoren, das Auslaufen des Opel Corsa sowie Lieferengpässe bei den Modellen Zafir und Frontera.

6.3.2001 17:27